7 Mythen über Intervallfasten
Abnehmen, Gesundheit, Intervallfasten

7 Mythen über Intervallfasten

Als ich mit Intervallfasten begonnen habe, war ich voll motiviert. Ich war mir sicher, dass es mir beim Abnehmen helfen kann. Und dass meine Gesundheit davon profitieren wird.

Als ich dann eines Mittagessens meinen Plan meinen Kollegen erzählt habe, war das Geschrei groß. Du musst 6 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt essen. Sonst wirst du deinen Stoffwechsel einschläfern und fett werden. Und sowieso ist das ungesund und nicht natürlich.

Das waren nicht die motivierenden Worte, auf die ich gehofft hatte. Umso mehr ich mich aber mit dem Thema intermittierendes Fasten beschäftigt habe, umso sicherer bin ich mir, dass es das richtige ist.

Ich möchte dir helfen, dass deine Kollegen dich nicht mit falschen Argumenten von deinem Weg abbringen. Deswegen entlarve ich hier 7 Mythen über das Intervallfasten.

1. Du hungerst deinen Körper kaputt

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Das hast du bestimmt auch schon gehört. Du hungerst dir ja deinen Körper kaputt. Viele Leute haben fast Angst davor eine Mahlzeit oder einen Snack ausfallen zu lassen. Sie befürchten, dass ihr Körper einfach aufhört zu funktionieren.

Aber das ist natürlich völliger Quatsch. Wir hätten sicher nicht die letzten Eiszeiten überlebt, wenn wir nicht einen der ach so wichtigen Snacks ausfallen lassen könnten.

Lebensmittelkonzernen ist natürlich daran gelegen, dass wir viel essen und viel snacken.

Aber dein Körper hat für schlechte Zeiten vorgesorgt. Das Körperfett, das jeder von uns hat, ist eine perfekte Energie-Ressource. Eine fehlende Mahlzeit wird dich sicher nicht kaputt machen.

2. Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages

Mir wurde immer gesagt: Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Wenn du nicht frühstückst, wirst du fett und kannst dich nicht konzentrieren.

Und so habe ich es geglaubt. Und fleißig jeden Tag gefrühstückt. Obwohl ich nach dem Frühstück vormittags wieder so hungrig war, dass ich einen zusätzlichen Snack benötigt habe.

Studien mit übergewichtigen Erwachsenen haben vergleichen ob frühstücken einen Einfluss auf die Gewichtsabnahme hat. Nach 16 Wochen wurde kein Unterschied festgestellt, ob jemand gefrühstückt hat oder nicht. Ob du frühstückst oder nicht hat laut dieser Studie also keinen Einfluss auf deine Gewichtsabnahme.

Seit ich nicht mehr frühstücke geht es mit vormittags viel besser. Ich habe keine Hungerattacken mehr. Ich fühle mich viel ausgeglichener.

3. Mit Intervallfasten geht dein Körper auf Sparflamme

Ein oft genutztes Argument gegen Intervallfasten ist, dass dein Körper auf Sparflamme geht. Damit ist gemeint, dass der Stoffwechsel verlangsamt wird und dein Körper weniger Kalorien verbrennt.

Natürlich möchtest du verhindern, dass dein Körper seinen Stoffwechsel absenkt, wenn du abnehmen möchtest. Diese Reduktion des Stoffwechsels tritt aber erst nach 2,5 Tagen Fasten auf (Quelle).

Interessanter Weise erreichst du mit intermittierendem Fasten genau das Gegenteil.

Studien haben gezeigt, dass beim Fasten bis 48 Stunden der Stoffwechsel angeregt wird. Eine Steigerung des Stoffwechsels bis zu 14% ist möglich.

4. Viele kleine Mahlzeiten helfen Gewicht zu verlieren

Viele kleine Mahlzeiten sollen dabei helfen, deinen Stoffwechsel anzuregen. Und so zu deiner Gewichtsabnahme beitragen. Studien haben aber gezeigt, dass die Frequenz der Mahlzeiten keine Auswirkung auf die Gewichtsabnahme hat.

Für mich persönlich machen viele kleine Mahlzeiten keinen Sinn. Ich finde es sehr unpraktisch, bis zu 6 Mahlzeiten pro Tag vorzubereiten. So oft kochen und über Essen nachdenken.

Wenn ich esse, möchte ich auch ein Sättigungsgefühl haben. Bei vielen kleinen Mahlzeiten bin ich nach dem Essen meistens noch hungrig. Oder zumindest nicht satt. Aus vielen kleinen Mahlzeiten werden dann eher viele mittlere oder große. Und das ist sicher nicht gut zum Abnehmen.

5. Mit Intervallfasten verlierst du deine Muskelmasse

Wenn du von Abnehmen sprichst, willst du bestimmt Körperfett verlieren. Deine Muskelmasse willst du behalten.

Aber mit Intervallfasten verlierst du deine Muskelmasse. So wird oft gegen intermittierendes Fasten argumentiert.

So funktioniert der menschliche Körper allerdings nicht. Es werden zuerst Kohlehydrate, dann Fett und zuletzt Protein, also Muskelmasse für Energie verbraucht.

Studien haben gezeigt, dass eine kalorienreduzierte Diät kombiniert mit Intervallfasten zu einem geringeren Verlust der Muskelmasse führt.

In einer anderen Studie haben Probanden all ihre Mahlzeiten am Abend gegessen. Also eine große Mahlzeit mit allen Kalorien. Die Anzahl der Kalorien wurde nicht reduziert. Die Probanden konnten Körperfett verlieren und gleichzeitig zusätzliche Muskelmasse aufbauen.

Dass du mit intermittierendem Fasten deine Muskelmasse verlierst ist ein Irrglaube. Das Gegenteil ist wahr. Intervallfasten kann ein gutes Mittel sein um Muskeln aufzubauen.

6. Fasten ist schlecht für deine Gesundheit

Manche Leute denken, dass Intervallfasten schlecht für die Gesundheit ist. Aber nach neuesten Studien ist das nicht korrekt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Intermittierendem Fasten werden viele gesundheitliche Vorteile zugeschrieben. In diesem Beitrag erfährst du mehr zu den gesundheitlichen Vorteilen von Intervallfasten.

Ich persönlich habe auch einige Verbesserungen in meiner Gesundheit gesehen. In meinem 3 Monate Intervallfasten – Erfahrungsbericht habe ich darüber berichtet.

Wenn ich mein Zielgewicht erreicht habe, werde ich auf jeden Fall weitermachen mit Intervallfasten. Die gesundheitlichen Benefits möchte ich nicht mehr missen.

7. Fasten ist nicht natürlich

Viele Leute heben sich so daran gewohnt 3-6 Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Intervallfasten klingt deswegen unnatürlich für sie. Sie argumentieren, dass Fast nicht natürlich ist.

Evolutionär gesehen macht das aber keinen Sinn. Bevor wir Kühlschränke hatten, gab es diese Möglichkeit der vielen Mahlzeiten nicht. Gegessen wurde, wenn die Jagd oder die Ernte gut waren. In den Zeiten dazwischen wurde gefastet.

Tiere (und Menschen) sind dazu designet, an manchen Zeiten am Tag zu essen. Ein konstantes essen über den ganzen Tag verteilt findet sich nur beim Menschen.

In Mäusestudien wurden zwei Gruppen vergleichen. Eine Gruppe aß den ganzen Tag. Die andere in einem 8 Stunden Fenster. Die Gruppe, die im 8 Stunden Fenster gegessen hat, hat durchschnittlich ein niedrigeres Gewicht gehabt.

Das Fasten unnatürlich ist, kann also nicht stimmen.

Viele dieser Mythen über Intervallfasten halten sich sehr hartnäckig. Auch ich wurde mit einigen dieser falschen Argumente konfrontiert. Ich hatte nicht immer die richtige Antwort parat, aber ich wusste, dass sich mein Körper mit intermittierendem Fasten besser anfühlt.

Ich hoffe, ich konnte dir zeigen, dass viele Argumente gegen das intermittierende Fasten falsch sind. Viele Leute sind in ihrem Rhythmus mit 3-6 kleinen Mahlzeiten gefangen. Sie können nicht sehen, dass Fasten für sie von Vorteil sein kann.

Am Ende musst du ausprobieren, ob Intervallfasten zu dir und deinem Leben passt. Aber vor diesen enttarnten Mythen musst du keine Angst mehr haben!

Mit welchem dieser Mythen wurdest du konfrontiert? Welchen anderen falschen Mythos über Intervallfasten kennst du?




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