Beste Form des Intervallfastens
Intervallfasten

Was ist die beste Form des Intervallfastens?

Seit du dich das erste Mal mit einer Diät beschäftigt hast, kennst du es. Jeder hat die beste Diät. Das beste Wundermittel zum abnehmen und gesund leben. Jetzt stellst du zu Recht die Frage: OK, aber was ist die beste Form des Intervallfastens? Wie bekomme ich am schnellsten die besten Ergebnisse?

Ich muss dich leider gleich zu Beginn enttäuschen. Diese Frage kann ich dir nicht beantworten. Aber! Du kannst dir diese Frage selbst beantworten. Die beste Form des Intervallfastens ist die, die zu dir und deinem Leben passt. Für mich gelten ganz andere Voraussetzungen als für dich. Und es wäre unseriös von mir, die beste Form für dich vorzuschlagen.

Hier möchte ich dir einen besseren Überblick über die Arten des intermittierenden Fastens geben. Dazu beschreibe ich verschiedene Formen und erkläre, wie du sie in deinen Tagesablauf einbauen kannst.

Am Ende entscheidest du selber, was für dich am besten ist.

Intervallfasten Protokolle

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Bei den verschiedenen Formen des Intervallfastens spreche ich von Protokollen. Diese geben das Grundprinzip zwischen Phasen der Nahrungsaufnahme und Phasen des Fastens wieder. Natürlich steht es dir frei, die beschriebenen Protokolle so anzupassen, dass sie zu dir und deinem Leben passen. Das mache ich auch so. Ich bin nicht sehr strikt bei der Auslegung meines Fastenpotokolles.

Die gängigsten Protokolle sind die 16:8-Methode und die 20:4-Methode für tägliches Fasten. Bei den Methoden 5/2 und 6/1 werden ganze Tage gefastet.

Schauen wir uns einige der verschiedenen Fastenprotokolle im Detail an.

16:8 – der Klassiker

Die 16:8 Methode bezeichne ich als den Klassiker unter den Fastenarten. Es handelt sich um eine Methode, die du jeden Tag der Woche durchführen kannst. Dabei wechseln sich Perioden von 16 Stunden Fasten und Perioden mit 8 Stunden Nahrungsaufnahme ab.

Diese Art des Fastens kannst du sehr einfach in deinen Tag einbauen. Du lässt einfach eine Mahlzeit ausfallen. Statt dein Fasten regulär mit dem Frühstück zu brechen, hast du deine erste Mahlzeit erst zum Mittagessen.

Oder falls du nicht auf Frühstück verzichten möchtest. Für viele ist das eine wichtige gemeinsame Zeit mit der Familie. Du kannst alternativ auch dein Abendessen ausfallen lassen.

Ein möglicher 16:8 Fastentage kann so aussehen: Mittagessen um 12 Uhr. Abendessen mit der Familie zwischen 19 und 20 Uhr. Die nächste Mahlzeit ist danach wieder das Mittagessen.

So einfach ist das. 😊

20:4 – Warrior Diet

Die 20:4 Methode wird auch die Krieger (Warrior) Diät genannt. Hier in den USA ist diese Form des Fastens weiter verbreitet als in Deutschland. Es wird hier als „one-meal-a-day“ bezeichnet. Also eine Mahlzeit pro Tag. Du kannst diese Fastenart ebenfalls jeden Tag der Woche durchführen.

Anders als bei 16:8 lässt du zwei Mahlzeiten ausfallen und isst eine reguläre Mahlzeit. Dabei spielt es keine Rolle ob du Frühstück, Mittagessen oder Abendessen zu dir nimmst.

Eine Mahlzeit pro Tag bezieht sich bei dieser Methode auf vollwertige Mahlzeiten. Ein möglicher 20:4 Fastentag könnte so aussehen: Gesunder Snack mit Nüssen und Obst um 17 Uhr während du das Abendessen vorbereitest. 19 Uhr Abendessen. Gegen 21 Uhr schießt du dein Essensfenster mit einem Jogurt als Dessert oder einem Glas Wein.

5/2 – Das Original

Die 5/2 Methode ist aktuell sehr beliebt in Deutschland und wird oft angewendet. Innerhalb einer Woche hast du zwei volle Fastentage und 5 reguläre Essenstage. Diese Fastenart unterscheidet sich zu den beiden vorherigen. Du kannst sie nicht jeden Tag gleich anwenden. Du musst also deine Woche im Voraus planen.

Diese Methode hat den Vorteil, dass du an regulären Essenstagen deinen bisherigen Rhythmus nicht ändern musst. Du nimmst weiterhin drei volle Mahlzeiten zu dir. An zwei Tagen der Woche wird auf die Nahrungsaufnahme komplett verzichtet.

Ein möglicher 5/2 Plan könnte so aussehen: Montag normaler Essenstag mit drei Mahlzeiten. Letzte Mahlzeit ist das Abendessen um 19 Uhr. Dienstag ist der erste Fastentag. Deine nächste Mahlzeit nimmst du am Mittwoch zum Frühstück zu dir. Danach isst du Mittwoch und Donnerstag deine regulären Mahlzeiten.

Freitag ist dein nächster ganzer Fastentag. Samstag und Sonntag stehen wieder zur regulären Nahrungsaufnahme zur Verfügung.

In so einer Woche hast du zwei Mal ein 36 Stunden Fastenfenster. Von Abendessen Mo/Do bis zum Frühstück Mi/Sa.

6/1 – Die “Light” Version

Die 6/1 Methode basiert ebenfalls auf sich abwechselnden vollen Tagen des Fastens und Nahrungsaufnahme. Anders als bei 5/2 hast du allerdings nur einen Fastentag pro Woche. Also die vereinfachte oder „light“ Version der 5/2 Methode.

Dies ist die Intervallfastenart, mit der ich begonnen habe. Ich habe Dienstag mit meiner Familie zu Abend gegessen. Mittwoch war mein kompletter Fastentag. Meine nächste Mahlzeit war Donnerstag Frühstück.

Alternierendes Fasten – Every-other-day

Das alternierende Fasten ist nicht an einen speziellen Tages- oder Wochenrythmus gebunden. Bei dieser Intervallfastenart wechseln sich ein Tag Fasten mit einem Tag Nahrungsaufnahme ab. Du fastest also jeden zweiten Tag. Every-other-day.

Diese Methode hat sicherlich den meisten Einfluss auf dein persönliches Leben. Ich stelle es mir ein wenig schwer vor, soziale Events vorauszuplanen ohne dass du deinen Fastenrhythmus anpassen musst.

Du erhöhst die Anzahl der Fastentage im Vergleich zu 5/2 oder 6/1.

Der Start deines Every-other-day Rhythmus kann so aussehen. Montag reguläre Mahlzeiten. Letzte Mahlzeit Abendessen um 19 Uhr. Dienstag Fastentag. Nächste Mahlzeit Mittwoch Frühstück. Danach normale Mahlzeiten bis Mittwoch Abendessen. Donnerstag Fastentag. Und so weiter und so weiter…

Die beste Form des Intervallfastens!

Falls du die beste Intervallfastenart für dich gefunden hast. Super! Bevor du anfängst mit einer dieser Methode, besprich dich bitte mit deinem Arzt. Ich bin kein Doktor und kann keinen medizinischen Ratschlag geben.

Ich hoffe du hast einen guten Überblick über die verschiedenen Arten des Intervallfastens bekommen. Jetzt ist es an dir, die beste Methode für dich zu finden. Für mich persönlich ist das Wichtigste, dass mein Intervallfasten gut in mein Leben passt. Abendessen ist bei mir eine Zeit mit der Familie, auf die ich nicht verzichten möchte. Daher sind für mich 16:8 und 20:4 optimal.

Viel Erfolg auf deinem Weg zu deinem Intervallfasten Lifestyle!
Schreibe in den Kommentaren, welcher Methode du folgst und wie du sie in deinen Tagesablauf eingebaut hast.

Mit welcher Intervallfasten-Methode hast du begonnen? Wendest du diese Methode immer noch an? Oder bist du zu einer anderen gewechselt.


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