Intervallfasten
Intervallfasten

Was ist Intervallfasten?

Intervallfasten hat in den letzten Jahren sehr an Aufmerksamkeit gewonnen. Sogar Spiegel Online hat einige Berichte über das intermittierende Fasten geschrieben. Aber was ist Intervallfasten? Woher kommt sein Ursprung? Und warum verdammt habe ich erst jetzt davon gehört und mich die letzten 15 Jahre meines Lebens mit Diäten herumgequält?

Was ist intervallfasten

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Mit Intervallfasten beschreibst du die zeitliche Abfolge von Phasen in denen du isst und Phasen in denen du fastest. Diese Perioden wechseln sich je nach angewendeter Methode unterschiedlich ab. Es gibt Pläne in denen du 16 Stunden fastest und danach innerhalb von 8 Stunden deine Mahlzeiten zu dir nimmst. Das ist ein 16:8 Fastenschema. Andere Pläne sind zum Beispiel 5/2. Hier isst du 5 Tage pro Woche regulär und fastest 2 volle Tage pro Woche.
Du kannst somit frei entscheiden wann und was du essen möchtest. Das ist für mich der größte Unterschied zu einer Diät. Endlich sagt mir niemand mehr, was ich essen darf und was nicht.

Dein individuelles Essens- und Fastenfenster kannst du ganz beliebig an deinen persönlichen Tagesablauf anpassen. Nehmen wir einen 16:8 Plan als Beispiel.

Ich kann sehr einfach auf ein Frühstück verzichten. Daher starte ich mein Essensfenster mit dem Mittagessen in der Arbeit. Das bietet mir die Möglichkeit mit meinen Kollegen zusammen zu essen. Nach dem gemeinsamen Abendessen mit meiner Familie schließe ich dann mein Essensfenster. Gegen 19 Uhr starte ich meine Zero-Fasten-App und beende meine Mahlzeiten. Wie du siehst spreche ich von einem 16:8 Plan. Dabei ist mein Essensfenster nur 7 Stunden lang. Und genau das ist für mich der Vorteil an Intervallfasten. Ich kann meinen Tag flexibel gestalten und trotzdem die Vorteile dieses Lebensstils genießen.

Jetzt denkst du: Aber was Peter da macht, funktioniert für mich überhaupt nicht. Ohne Frühstück gehe ich nicht aus dem Haus.

Kein Problem. Ich verstehe, dass viele Familien gemeinsam Frühstücken wollen um in den Tag zu beginnen. Also, was tun?

Verschiebe ganz einfach dein Essensfenster nach vorne. Du kannst gemeinsam mit deiner Familie um 7 Uhr frühstücken. Danach kannst du ganz gemütlich mit deinen Kollegen zu Mittag essen und du schließt dein Essensfenster um 15 Uhr. Von 15 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Tag fastest du. So einfach und flexibel lebst du deinen Intervallfasten Lifestyle.

Der Ursprung des Intervallfastens

Alles gut und schön, denkst du. Aber wer kam denn jetzt auf einmal mit diesem neuen Diättrick um die Ecke? Was ist der Ursprung des Intervallfastens? Das ist auf jeden Fall eine berechtigte Frage.

Allerdings musst du die Frage andersherum stellen. Was ist der Ursprung, dass der moderne Mensch, du und ich, nicht mehr Intervallfasten?

Die Antwort hierzu ist denkbar einfach. Schaue einmal in deine Küche. Der große brummende Kasten. Der Kühlschrank. Immer voll und gut bestückt. Meistens mit Gesundem, manchmal auch mit Leckereien gefüllt. Aber zu jeder Tages- und Nachtzeit kannst du dir etwas nehmen. Jedes kleine Hungergefühl stillst du sofort.

Unsere Vorfahren hatten diesen Luxus nicht. War die Ernte oder die Jagd gut, gab es viel und gesundes zu essen. Aber es gab auch Zeiten, in denen der Tisch nicht so voll war. Ein natürliches intermittierendes Fasten war somit eher die Regel, als die Ausnahme.

Und seien wir mal ehrlich. Kein Lebensmittelkonzern ist daran interessiert, dass du eine Mahlzeit ausfallen lässt. Wer soll denn ihre Snacks kaufen? Daher werden wir Intervallfasten sobald vermutlich in keiner Nestle-Werbung sehen.

Intervallfasten ist doch nur wieder eine weitere Diät

Jetzt zweifelst du: Das ist doch nur wieder eine Diät, die nicht funktioniert.
Aber das stimmt so nicht. Anders als bei fast allen Diäten, bist du nicht beschränkt in deiner Wahl der Lebensmittel. Natürlich empfehle ich dir, eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Aber ein Stück Kuchen beendet nicht deinen Diäteneinsatz.

Daher sind die Entbehrungen weniger stark ausgeprägt. Wenn du etwas möchtest, kannst du es essen. Solange es während deines Essensfensters ist. Das macht es viel einfacher dran zu bleiben.

Intervallfasten hat ohne Zweifel einen positiven Einfluss auf die Gewichtsregulierung. Für viele Faster steht allerdings die gesundheitlichen Effekte auf den Körper im Vordergrund. Natürlich ist jeder Körper anders. Du wirst andere Veränderungen bemerken als ich.

Studien haben gezeigt, dass sich Fasten positiv auf das Gehirn auswirkt und dir zu einem längeren Leben verhelfen kann. (Quelle, Quelle) Auch eine erhöhte Produktion des menschlichem Wachstumshormones sind auf das Fasten zurückzuführen. (Quelle).

Selbst wenn dein eigentliches Ziel ist, ein paar Pfunde zu verlieren. Du wirst einen positiven Effekt in deinem Körper spüren.

Wie kann ich mit Intervallfasten beginnen?

Wenn du dir jetzt denkst: Das muss ich auf jeden Fall ausprobieren, dann bist du auf IntervallfastenLifestyle.de genau richtig. Mein Ziel ist es, dir die Angst vor dem Fasten zu nehmen.

Bevor du allerdings das Fasten beginnst, sprich bitte mit deinem Arzt. Da ich kein Arzt bin, kann ich dir keinen medizinischen Rat geben und berichte lediglich von meinen Erfahrungen.

Vor allem, wenn du eine Vorgeschichte mit Diabetes, Bluthochdruck oder Insulinresistenz hast, solltest du auf jeden Fall mit deinem Arzt reden, bevor du beginnst.

Nachdem wir das erledigt haben, fang einfach an. Nichts ist einfacher, als eine Mahlzeit ausfallen zu lassen. Mache dir zu Beginn nicht zu viele Sorgen, wann du essen möchtest. Versuche einfach deine Fastenzeiten einzuhalten.

Wenn 16 Stunden Fasten zu Beginn zu lange für dich ist, starte einfach mit 12 Stunden. Nach 2 Tagen fastest du schon 13 Stunden. Und nach einer Woche 14 Stunden. Ohne, dass es dir schwer fällt hast du deinen Lebensstil geändert und lebst deinen eigenen Intervallfasten Lifestyle.

Wie hast du mit dem Intervallfasten begonnen? Hast du direkt deinen neuen Rhythmus befolgt? Oder hast du langsam deine Fastenstunden erhöht?


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